Gute Ausrüstung, Wertschätzung und Bürokratieentlastung - Erste Hildesheimer Blaulichtkonferenz beim THW

 
Foto: Bernd Westphal MdB

von links nach rechts: Bernd Westphal, MdB, Sabine Lackner, THW, Susanne Mittag, MdB, Jarno Lang, ASB, Josef Franke, Kreisfeuerwehr

 

Unwetter und Überschwemmungen als Folgen des Klimawandels, Terror, Cyberangriffe und Flüchtlingsströme durch instabile weltpolitische Entwicklungen – die Herausforderungen des Bevölkerungsschutzes und der Katastrophenhilfe sind vielfältig. Über die Wirkungen auf die Region Hildesheim diskutierte die erste Hildesheimer Blaulichtkonferenz. Der SPD-Bundestagsabgeordnete Bernd Westphal dazu hatte auf das Gelände des THW Ortsverbands Hildesheim eingeladen.

 

Neben Susanne Mittag, MdB, Mitglied im Innenausschuss des Bundestags und ehemalige Polizeibeamtin diskutierten auf dem Podium: Sabine Lackner, Landesbeauftragte THW Niedersachsen, Josef Franke, Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbands Hildesheim sowie Dr. Jarno Lang, Geschäftsführer beim ASB Hildesheim.

 

„Wir brauchen eine Strategie für Notkommunikation und Stromausfall. Die zunehmende Vernetztheit unserer Gesellschaft macht uns anfällig für Cyberangriffe. Hier fehlen uns noch grundsätzliche Lösungen“ so Mittag. „Wir sind mit unseren Organisationen heute und für zukünftige Herausforderungen sehr gut im Landkreis Hildesheim aufgestellt. Vor allem die gute Zusammenarbeit und das ehrenamtliche Engagement verdient höchste Anerkennung und Respekt", ergänzt Bernd Westphal.

Die rund 50 Fachleute, Betroffenen und Vertreter der Hilfsorganisationen interessierten sich besonders für die Rahmenbedingungen der Nachwuchssicherung: „Ein immer größeres Problem ist die Freistellung der Ehrenamtlichen während der Arbeitszeit – und das häufig bei Großbetrieben,“ fasst Franke die Probleme der Freiwilligen Feuerwehr zusammen.

Die Bundestagsabgeordneten nahmen zahlreiche Wünsche mit nach Berlin: Neben einer gute Ausrüstung und tauglichen Fahrzeugen, der Steigerung der Attraktivität durch eine Honorierung des Engagements ist eine Bürokratieentlastung der Ehrenamtlichen gewünscht.

Alle Akteure waren sich einig, dass eine Veranstaltung in dem Format fortgesetzt werden sollte.

 


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