Doppelverbeitragung bei Betriebsrenten abschaffen

 
Foto: Bernd Westphal MdB
 

„Wir wollen eine spürbare Entlastung der betrieblichen Altersversorgung und fordern daher die Abschaffung der Doppelverbeitragung für alle Bezieherinnen und Bezieher von Betriebsrenten“, erklärt der Hildesheimer SPD-Bundestagsabgeordnete Bernd Westphal. Die Landesgruppen Niedersachsen/Bremen in der SPD-Bundestagsfraktion haben dazu einen Beschluss gefasst.

 

Seit 2004 müssen Bezieherinnen und Bezieher von Betriebsrenten nicht nur den Arbeitnehmer-, sondern auch den Arbeitgeberanteil in der Kranken- und Pflegeversicherung zahlen. Diese „Doppelverbeitragung“ macht Betriebsrenten für viele schlichtweg unattraktiv.

"Bis zur endgültigen Abschaffung der Doppelverbeitragung könnte als erster Schritt zunächst ein echter Freibetrag anstelle der jetzigen Freigrenze eingeführt werden. Aktuell wird der Kranken- und Pflegeversicherungsbeitrag bei Überschreiten einer Freigrenze von 152,25 Euro auf den kompletten Auszahlungsbetrag erhoben. Stattdessen soll in Zukunft nur jeder zusätzliche Euro mit Beiträgen belastet werden“, fordert Westphal. „Dies wäre eine Entlastung vor allem für Betriebsrenten, die nur geringfügig über der Freigrenze liegen.“

„Eine Entlastung der betrieblichen Altersvorsorge ist dringend notwendig und angesichts der guten wirtschaftlichen Lage und der zu erwartenden Mehreinnahmen der Krankenkassen durch die verbesserte Mütterrente und die Reform der Erwerbsminderungsrente auch finanzierbar“, so Bernd Westphal.

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Hier finden Sie den Beschluss der Landesgruppen Niedersachsen/Bremen in der SPD-Bundestagsfraktion PDF 283 KB

 


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